Mirror Machine #16 | Björn Schülke

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Mirror Machine #16 | Björn Schülke

1,800.00

Kinetische Skulptur, Unikat, 2016
Bestandteile: Motoren, Solarzellen, Elektronik, Messingdraht, Spiegel, Lack
Dimension: 13 x 8 x 5 cm

Die kleinen autarken Mirror Machines sind filigrane Wandskulpturen. Mittels Solarzellen werden Energiespeicher aufgeladen, die, sobald sie voll sind, kurz einen Motor zum Zucken bringen. Das System kollabiert und benötigt erneut eine gewisse Zeit bis zur nächsten Bewegung. Die vom Motor angetriebenen kleinen Spiegel reflektieren das auf die Arbeit treffende Licht zurück in die Umgebung. Durch ihre Abhängigkeit vom Licht und ihre überraschenden Aktivitäten wirken sie wie selbstständige Kreaturen.

Über Björn Schülke

Mit spielerischer Leichtigkeit entwickelt Björn Schülke kinetische, interaktive Objekte. Inspiriert von Forschung und Wissenschaft, Maschinen- und Flugzeugbau, Raumfahrt und Bionik, technischem Produkt- und Industriedesign, Architektur und Leichtbaukonstruktion üben sie einen besonderen formal-ästhetischen wie inhaltlichen Reiz aus. Künstlerisch knüpft Björn Schülke an dadaistische Ideen und das kinetische Maschinentheater Jean Tinguelys an. In einem gestalterischen Spannungsfeld zwischen High- und Low-Tech treten seine filigranen, mit Photovoltaik, Motoren, Displays und Kameras ausgestatteten Stand- und Hängeobjekte aus Karbon, Aluminium und Lack nur vermeintlich als verheissungsvolle Errungenschaften einer hochtechnologisierten Welt in Erscheinung. Der Betrachter wird zum Teilhaber und Beobachter von Bewegungs- und Wahrnehmungsvorgängen, über deren Funktion, Sinn und Nutzen er in beunruhigender Ungewissheit bleibt.

Björn Schülke ist 1967 in Köln geboren. Er studierte Foto- und Filmdesign in Bielefeld sowie Multimedia und Performance bei VALIE EXPORT an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Von 1997 bis 2000 war er Forschungskünstler am GMD–Forschungszentrum Informationstechnik GmbH in Sankt Augustin. 2000 gewann er den Amica Special Award an der Biennale Arte Emergente Torino, Italien. 2002 erhielt er den German Video-Installation-Award in Marl. 2010 realisierte Björn Schülke die 8 m hohe kinetische Skulptur «Space Observer» für den San José International Airport USA.

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